Corona-Konzept – evolving since 03/2020

It’s been one year now…

Musikalische Untermalung zu diesem Artikel gerne im zweiten Tab laufen lassen 🙂
Externer Link zu YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=b0Hw6pjnTv0

Um Euch einen Einblick zu geben wie es bei uns gerade abläuft stellen wir uns selbst die Frage: Wie sieht ein Alltag in unserem Designbüro während der Pandemie aus? Was funktioniert gut und was nicht?

Alles ist anders – und doch auch nicht.

Wie ganz Deutschland (und die Welt) waren wir froh nach dem ersten Lockdown wieder vorsichtig in die Büroräume zurück zu kehren, unter Einhaltung der bekannten Regeln. Wir haben uns Fakten und Wissen zum Risiko in geschlossenen Räumen angeeignet und versucht gute Vorkehrungen zu treffen. Z.B. hat sich von Beginn an keinem von uns erschlossen, wie eine Plexiglaswand Menschen in einem Raum in dem die Luft steht/zirkuliert schützen soll – außer bei direktem Annießen…

lueften im büro corona
Regelmäßiges Lüften ist ja nicht nur während einer Pandemie sinnvoll 🙂

Zum Glück war das Lüften in den warmen Monaten 2020 kein Problem – die Fenster waren dauerhaft offen und in einem Raum durften sich maximal 2 Personen befinden, welche bei Gesprächen etc. durch Masken die Aerosolverbreitung so gut es geht einzudämmen versuchten.

luftreiniger im büro
Unsere Luftreiniger sollen uns zusätzlich dabei helfen Aerosole aus der Raumluft zu filtern.

Als es dann kälter wurde war klar: das mit dem dauerhaft Lüften wird nichts. Aber die Aerosole müssen im Zweifel raus. Seit September verrichten in jedem Raum HEPA-Luftfilter Ihren Dienst und das Lüften haben wir auf mindestens einmal die Stunde festgelegt. Ein Alarm erinnert uns daran. Die Maximalzahl von Personen in einem Raum ist auf 1-2 festgelegt. Die Masken sind mittlerweile, wie überall FFP2 genormt, überall gibt es Desinfektionsmittel für Flächen und Hände in Sprüh-, Drück- oder Tuchform.

händedesinfektion

Aber wir haben ja nichts

Bringen diese Maßnahmen was? Natürlich wissen wir das nicht, bzw. könnten jetzt behaupten ja, weil: ist ja keiner erkrankt bisher. Die Wahrheit würden wir ehrlicher Weise aber erst erfahren, wenn wirklich mal eine infektiöse Person das Büro betritt – und sich im besten Fall dank dieser Vorsicht keiner ansteckt. Hierzu möchte ich auf einen tollen Simulator hinweisen: https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-11/coronavirus-aerosole-ansteckungsgefahr-infektion-hotspot-innenraeume?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

Mit unseren Maßnahmen sollte rechnerisch (ja ich vertraue auf sowas 🙂 unser Risiko von 35% auf unter 1% reduziert werden können – dass sich im Zweifel jemand ansteckt – also niemand.

HomeOffice bleibt sehr gute Lösung – mit Einschränkungen

Die bestehende Regelung sagt: jeder der im HomeOffice arbeiten will, soll das und darf das tun. Und: seit spätestens letztem Herbst kann das auch wirklich jeder bei uns. Die Bürobelegung besteht so zur Zeit insgesamt ca. aus einer Person, ab und zu mal 2, aufgeteilt auf verschiedene Räume. Die Arbeit im HomeOffice funktioniert wirklich sehr gut. Wir haben mit ein paar Dingen zu „kämpfen“:

  • Kinderbetreuung parallel im HomeOffice
  • zu geringe Bandbreite in der Würzburger Innenstadt > Stau im VPN
  • Tätigkeitsbedingt hohe Datenvolumen
  • Kreative Arbeit erfordert Austausch: hier sind wir sehr gut geworden im virtuellen, aber der direkte Austausch fehlt

Wie machen wir weiter?

Mit Vernunft und Absprache im Team! Wichtig ist mir, dass alle Maßnahmen nachvollziehbar sind. Dass wir keine Ausnahme machen, für Kunden, Partner oder Lieferanten. Dass jeder verstehen kann warum wir was tun und sich dadurch so sicher wie möglich fühlen kann bei uns.

flächendesinfektion des arbeitsplatzes

Das ist eine große Herausforderung! Wir hatten Begegnungen, da wollten Leute in unser Büro und fragten „wie seht ihr das mit Corona?“ … ehrlich gesagt weiß ich nicht was ich darauf antworten soll?

Corona ist da, bleibt da, ist gefährlich, vielleicht nicht lebensgefährlich im besten Fall für uns selbst aber sicherlich für das Unternehmen wenn parallel mehrere schwer erkranken. Auch für jeden Einzelnen wenn wir unsere Freunde und Verwandten anstecken (ohne es zu merken) und sie es im schlimmsten Fall schwerer trifft und wir so durch unser Versäumnis allgemein andere gefährden.

Wir erkennen das Risiko an und möchten uns dementsprechend – für uns und andere – richtig und vernünftig verhalten. Aber ohne am Ende als die „Corona-Polizei“ daher zu kommen 🙂

Alles wird besser – bestimmt!

Aber alles bleibt auch anders. Bestes Learning aus diesem Jahr: wenn man miteinander spricht, Sorgen und Probleme versucht wirklich zu diskutieren und zu hören dann kann man auch in schwierigen Zeiten gut zusammen halten. 

mittagspause am main
Endlich wieder die Beine baumeln lassen, am Main in unserer schönen Stadt.

Wir freuen uns jetzt über die warmen Sonnenstrahlen, die Fenster können noch öfter offen bleiben und Mittagspausen können ausgedehnt draußen stattfinden. Soziale Interaktion wird draußen mit Abstand wieder einfacher und alltäglicher. Und wir bleiben positiv und machen wie immer das beste draus!

Danke für Dein Interesse.

Ich möchte unsere Erfahrungen zu diesem Thema in unserem Blog teilen. In einer Art Tage- oder eher Monatsbuch werde ich von unseren Planänderungen, Justierungen und Erlebnissen berichten. 

Wenn Du Anmerkungen hast dann schreib uns!

Portrait Jo
Johannes Breidenbach

Geschäftsführender Gesellschafter und Creative Director, Kreation

Mail an Jo

hygienemassnahmen im designbüro