Bericht von Carla

Erfahrungsbericht

Die 4-Tage-Woche. Man hört davon aber man denkt vielleicht nicht länger drüber nach. Modern und immer mehr Befürworter gewinnend. Doch wie ist die 4-Tage-Woche wirklich?

Eigentlich ist es doch toll! – Einen Tag weniger arbeiten. Mehr Zeit für Familie und Freunde. Aber das bedeutet doch auch, 4 Stunden weniger in der Woche Zeit um Projekte fertigzustellen, oder?
Anfangs habe ich mir nicht wirklich viel dabei gedacht. Ja gut vier Stunden weniger… das klingt toll – aber merk ich das auch?
Es ist wirklich so: vier Stunden in der Woche weniger im Büro entzerren einfach den Alltag ungemein und schenken einem Zeit, die – wie wir alle wissen – kostbar ist.

Jeder im Büro nutzt die 4-Tage-Woche anders. Meine Herangehensweise an diese vier Stunden weniger in der Woche, mir diese je nach Auslastung der kommenden Woche anzupassen. Wo andere im Büro vielleicht versuchen sich den einen Tag wirklich frei zu halten habe ich für mich herausgefunden, dass mir 9 Stunden am Stück zu arbeiten doch etwas viel sind. Deswegen versuche ich mir Montags – an meinem „freien“ Tag – den Nachmittag freizuhalten. Also sitze ich meist von ca. 8:30 bis 12:30 am Platz und arbeite bis ich zur Mittagspause in den „Feierabend“ (oder eher Feiermittag) gehe.

Für mich hat das wirklich positive Auswirkungen. Am Sonntag Abend heißt es zwar wieder mental vorbereiten auf den Start in die neue Arbeitswoche – jedoch ist dieser Start für mich viel angenehmer als er es vorher noch war; vormittags 4 Stunden produktiv sein wecken auf und auch danach schaffe ich es tatsächlich oft noch produktiv zu sein und vielleicht kleine Aufgaben zu erledigen, die ich am Wochenende nicht gemacht habe. (Manchmal mache ich aber natürlich auch nichts mehr 😉 )

Dadurch, dass wir uns den freien Tag so einrichten können wie es die Arbeitsauslastung zulässt, hat man ein wenig mehr Kontrolle über seine freie Zeit. Und wenn ich mal merke, dass ich die vier Stunden am Montag doch noch in ein Projekt investieren möchte, kann ich es immer auch mal so organisieren, dass ich an einem Montag ganz arbeite und am nächsten Montag doch mal einen „echten“ freien Tag habe 🙂

Mein Fazit:
Zeit ist Geld, oderso. Mir persönlich gefällt es einfach, die Arbeitswoche entspannt anzugehen und nicht diesen harten Kontrast von der Sonntagsentspannung zu dem – einem dann so lang vorkommenden – Montag spüren.

Die 4-Tage-Woche ist womöglich genau das, was wir gerade gebraucht haben.

Spaß macht es aber vor allem auch weil dieses 4-Tage-Woche-System aber auch einfach so toll bei uns funktioniert, da wir alle versuchen das so gut wie es geht untereinander abzusprechen, Aufgaben gut aufzuteilen und weil wir einfach auf Teamwork setzen können.

Danke für Dein Interesse.

Wir möchten unsere Erfahrungen zu diesem Thema in unserem Blog teilen. In einer Art Tage- oder eher Monatsbuch werde ich von unseren Planänderungen, Justierungen und Erlebnissen berichten. 

Wenn Du Anmerkungen hast dann schreib uns!

Portrait Carla
Carla Endres

Mediengestalterin in Ausbildung, Kreation

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